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Jelenlegi tanítási hét: „B”

? Kérdések...
Nehéz lesz-e gyermekem számára az iskolatáska?

Igazából hétfő reggel és péntek délután viszi illetve hozza a kis elsős a táskáját a felszerelésével. Hétközben csak kistáskával mennek... tovább
A Német olvasótábor Váralján című projekt megvalósulását az Emberi Erőforrások Minisztériuma és az Emberi Erőforrás Támogatáskezelő NEMZ-TAB-15- 0216 azonosító számú pályázat keretében 500.000 Ft pénzösszeggel támogatta.

Nemzetiségi projektek

Die BÁI Mihály Vörösmarty Grundschule hat im Jahre 1971 mit dem Deutschunterricht begonnen, am Anfang mit geringer Stundenzahl und noch ohne Schulbücher. Im Schuljahr 1986-87 hat unsere Institution den zweisprachigen Unterricht eingeführt. Wir waren die ersten im Komitat Tolnau, die damit begonnen haben. Es gibt nur wenige Familien, die den deutschen Dialekt oder die Hochsprache den Kindern bzw. den Enkelkindern weitergeben. Trotzdem haben immer mehr Eltern erkannt, dass die zweisprachige Erziehung ein großer Vorteil ist.

Die Arbeit der Deutschlehrer erleichtern auch die Beziehungen, die mit dem Schüleraustausch aufgebaut wurden. Seit Jahren pflegen wir partnerschaftliche Beziehungen zu den Städten Wernau und Hochheim. Außerdem haben unsere Schüler die Möglichkeit jedes Jahr nach Bautzen und in seine Umgebung zu fahren. Diese Schüler haben die Gelegenheit ihre Sprachkenntnisse zu erweitern, Brieffreunde zu finden, ein anderes Land, seine Kultur und seine Sitten kennen zu lernen, bzw. viel Neues zu erleben.

Die Achtklässler der Schule haben ab 2010 die Möglichkeit das Deutsche Sprachdiplom entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen auf den Niveaustufen A2-B1  abzulegen, die BÁI Mihály Vörösmarty Grundschule erwarb nämlich den Titel einer DSD-Schule. Die Prüflinge müssen zur mündlichen Prüfung ein Thema wählen und es möglichst in einer Projektgruppe erarbeiten und präsentieren. Die Projekte der Schüler sollen durch geeignete Präsentationsmaterialien (Plakate, Bilder, Karikaturen, PowerPoint- Präsentationen) visuell unterstützt werden. Nach der Präsentation müssen die Schüler auf das Thema bezogene Fragen beantworten. Im Prüfungsteil „Mündliche Kommunikation” sollen die Schüler zeigen, dass sie ein Gespräch führen und einen Vortrag halten können.

Das Ziel der Schüler ist aber nicht nur der Erwerb der deutschen Sprache, sondern auch das Kennenlernen der Vergangenheit ihrer Vorfahren. Wir möchten sie auch mit der Kultur, mit den alten Traditionen vertraut machen. Zur Traditionspflege haben unsere Schüler außer im Unterricht auch in den Nationalitätenwochen und im Tanzverein „Kränzlein” die Möglichkeit.

An unserer Schule ist es Tradition geworden, dass wir jedes Schuljahr andere Sitten und Bräuche der Ungarndeutschen kennen lernen und sie in Form einer Projektarbeit präsentieren. Im Rahmen der Nationalitätentage haben wir die Oster-, Weihnachts-, Faschings- und Hochzeitsbräuchewiedererweckt. Die Schüler haben die bunte Volkstracht und die Essgewohnheiten der Ungarndeutschen, die alten Berufe und die ungarndeutsche Literatur und Volkstanzschritte kennen gelernt. Wir waren auf den Spuren der harten Herbstarbeiten und der Fröhlichkeit inder Spinnstube. Unsere Kinder kennen die Heimatmuseen in der Umgebung von Bonnhard (in Nadasch, in Ohfall und in Großmanok).

Durch die Programme der Nationalitätentage können wir nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern und Großeltern erreichen und so die Familien ins Leben der Schule mit einbeziehen. Mit gesammelten Gegenständen haben wir schon mehrmals eine schöne Ausstellung zusammengestellt.

Unsere besten Schüler nehmen jährlich am Nationalitätenwettbewerb in Großmanok teil. Die Nachwuchs- und Kindergruppe von „Kränzlein” wird von Ilona Köhler-Koch geleitet. Die Kindergruppe wurde voriges Jahr in Schaumar anlässlich des Kindervolkstanzfestivals wieder mit dem Galapreis, die Junioren mit dem Festivalpreis und der Qualifikation „Gold” belohnt. Sie hatten auch die Möglichkeit, sich im Kongresszentrum von Budapest bei der Landesgala zu zeigen, der Tanzverein „Kränzlein” erntete einen Riesenerfolg.

Wir werden auch weiterhin bemüht sein, unsere Kinder mit den alten Traditionen vertraut zu machen, die Kultur und Bräuche zu bewahren bzw. die Sprache an die Kinder weiterzugeben.

Die Projektmethode oder Projektarbeit, die wir in den Nationalitätenwochen verwenden, ist immer handlungsorientiert, deshalb gefällt es den Schülern, es macht ihnen viel Spaß. Die Projektmethode ist eine Herausforderung sowohl für die Lehrer, die die Schüler zu aktivieren und bei ihnen Interesse zu wecken versuchen, als auch für die Schüler, die denken lernen statt zu pauken. Die Schüler haben die Möglichkeit, ihre Informationen spielerisch zu erweitern, Kompetenzen werden gefördert, Kreativität wird von ihnen verlangt. Die Schüler nutzen die Möglichkeiten der Computertechnik weitgehend. Wir sehen immer mehr wunderbare PowerPoint-Präsentationen.